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Azubis für Azubis: Bürgerstiftung fördert ortsnahe Berufsfindung

Azubis für Azubis: Bürgerstiftung fördert ortsnahe Berufsfindung

Holdorfer Unternehmen informieren in der Georg-Kerschensteiner-Schule (GKS)

Ausbildungsmesse „Azubis für Azubis“ im vergangenen Jahr: Ein Angebot, das sowohl Schülerinnen und Schülern wie auch Unternehmen die Möglichkeit bietet, Informationen über Berufschancen auszutauschen und frühzeitig Weichen für ein erfülltes Berufsleben zu stellen.

Die 8. Holdorfer Ausbildungsmesse „Azubis für Azubis“ bietet Schülern der achten bis zehnten Klassen an der Georg-Kerschensteiner-Schule (GKS) die Chance, sich über ihre beruflichen Perspektiven vor der eigenen Haustür zu orientieren. Andererseits haben heimische Unternehmen die Möglichkeit, junge Menschen für ihre Berufsfelder zu interessieren und möglicherweise ihre Ausbildungsplätze an Lehrlinge mit kurzen Arbeitswegen zu vergeben.

Die Bürgerstiftung Holdorf ist von Anfang an mit im Boot dieser Ausbildungsinitiative und engen Zusammenarbeit der heimischen Wirtschaft mit der Oberschule. „Eines unser Ziele ist es, das Leben in Holdorf lebenswerter machen. Deshalb unterstützen wir Aktionen wie diese, die zukunftsorientierte Nachhaltigkeit erwarten lassen“, erklärt Stefan Witte, Geschäftsführer der Bürgerstiftung Holdorf.

29 heimische Unternehmen haben sich bisher für diesen Markt der beruflichen Möglichkeiten am 27. September (Donnerstag) von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr in der Aula der Oberschule angemeldet, teilte Schulleiter Raimund Haskamp gestern während eines Informationstreffens mit. Die Grundidee, dass junge Auszubildende der teilnehmenden Firmen den Oberschülern an den Ständen Rede und Antwort über ihre berufliche Ausbildung stehen, ist das Besondere des Konzeptes dieser Ausbildungsmesse. Der Erfolg der Veranstaltung zeigt sich häufig direkt an den Messeständen. Dort stehen auf der Seite der Betriebe und Einrichtungen häufig junge Auszubildende, die selbst erst in den letzten Jahren die Oberschule Holdorf verlassen haben und im Jahr zuvor noch auf der anderen Seite des Tisches standen um sich selbst über Berufe zu informieren. „Der Austausch der Schüler mit Azubis, die selbst einmal unsere Schule besucht haben und noch bekannt sind, das ist der Mehrwert und unterscheidet uns von anderen Ausbildungsmessen“, betont Raimund Haskamp.

Allerdings verschweigen die Beteiligten nicht, dass in manchen Branchen erwachsene Mitarbeiter die Rolle des Informationsgebers übernehmen werden, weil zurzeit manch ein Ausbildungsplatz nicht besetzt ist. Dennoch, bei diesem Berufsorientierungstag können die jungen Menschen in Erfahrung bringen, was ortsnah für Möglichkeiten bestehen. Nicht selten sind in den vergangenen sieben Jahren Praktika verabredet worden und haben zu einem Ausbildungsverhältnis geführt, weiß die Schulsozialarbeiterin Ute Rybka-Beckermann zu berichten.

Im Vorfeld der Ausbildungsmesse werden die Schüler auf diesen Tag vorbereitet. „Wir sprechen das im Unterricht an und erstellen einen Fragenkatalog für die Gespräche an den Ausstellungsständen“, informiert Judith Arlinghaus, Fachlehrerin für Berufsorientierung. Damit die Schüler nicht nur theoretische Informationen über Berufsfelder abrufen können haben einige Aussteller angekündigt, etwas Handfestes vom alltäglichen Arbeitsplatz mit zur Schule zu bringen und praxisnah zu informieren.

Unternehmen, die Interesse haben, ihre beruflichen Möglichkeiten für junge Menschen darzustellen, können sich noch kurzfristig an die Georg-Kerschensteiner-Schule unter der Rufnummer 05494 8364 wenden. Besonders gern gesehen aus den Bereichen Friseur, Florist, Zimmerei und Zahnarzthelferin.

Bericht: Heinrich Vollmer

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