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GKS-Schüler üben ab jetzt für Mofa-Führerschein elektrisch

GKS-Schüler üben ab jetzt für Mofa-Führerschein elektrisch

Bürgerstiftung und Holdorfer Unternehmen finanzieren E-Mofa

Die Teilnehmer der Mofa-AG Florian Mescher (13) und Johanna Wobbeler (15, Mitte) bei der Übergabe des E-Mofas durch Stephanie Schlotmann (2. von links) und Bernd Pellenwessel 2. von rechts) von der Bürgerstiftung Holdorf. Links Schulleiter Raimund Haskamp und rechts Lehrer Jürgen von Lehmden.

Ein nagelneues E-Mofa gehört jetzt zum Inventar der Georg-Kerschensteiner-Schule (GKS). Die Bürgerstiftung Holdorf hat mit Hilfe von 9 Holdorfer Betrieben die Finanzierung des Fahrzeugs in Höhe von zirka 2000 Euro geregelt und koordiniert. Stephanie Schlotmann und Bernd Pellenwessel vom Vorstand der Bürgerstiftung lieferten am Dienstagvormittag (10. Januar) das elektrische Zweirad aus, das künftig der GKS als Übungsgerät zur Erlangung des Mofa-Führerscheins zur Verfügung steht.

„Mobilität ist ein wichtiger Aspekt, beispielsweise um den Ausbildungs- beziehungsweise Arbeitsplatz zu erreichen“, sagt Bernd Pellenwessel, weshalb die Unternehmen Paul Schockemöhle Logistics GmbH, Seppler Feuerverzinkung Holdorf GmbH & Co. KG, Ray Facility Management Group, B & K Agrar GmbH, Brinkmann System Logistik GmbH, Gerwing Steinwerke GmbH, Sport Böckmann GmbH, Fliesen Eichhorst GmbH und PPG - Flexofilm GmbH dieses Projekt finanziell förderten. Schließlich sollen künftige Berufsanfänger der Oberschule ihre Ausbildungsstellen unabhängig von Bus oder elterlichem Fahrdienst erreichen.

Weil ein Großteil der Oberschüler ein Alter hat, in dem die Mobilität eine immer größere Rolle spielt und der Erwerb eines Mofa-Führerscheins möglich ist, bietet der Lehrer Jürgen von Lehmden seit 6 Jahren eine Mofa-AG an. Diese bietet in Theorie und Praxis eine gezielte Vorbereitung auf den Erwerb der Prüfbescheinigung, eher bekannt als Mofa-Führerschein. Auf dem Lehrerparkplatz der GKS wird der praktische Umgang mit dem Gefährt erprobt. Dazu gehören die Handhabung des Mofas, das Anfahren und Halten, das Fahren eines Kreises und das Geradeausfahren mit Schrittgeschwindigkeit sowie Wenden, Abbremsen und Ausweichen.

Bisher hat der Lehrer aus Steinfeld eines seiner eigenen Mofas zur Schule transportiert und wieder zurückgebracht, um die Praxisübungen zu ermöglichen. „Das nenne ich Engagement“, sagt Stephanie Schlotmann anerkennend. „Das jetzt zur Verfügung stehende E-Mofa ist eine große Erleichterung und erfordert nicht mehr den hohen Aufwand des An- und Abtransports“, freut sich Jürgen von Lehmden, der auch die Vorbereitung auf die theoretische Prüfung leitet. Die Mofa-Prüfung selbst erfolgt beim TÜV und besteht lediglich aus dem Abfragen des theoretischen Wissens. Die Fragen werden willkürlich aus einem Katalog von 400 Fragen ausgewählt. Bei den Prüfungsfragen sind bei den Lösungen 69 mögliche Fehlerpunkte eingebaut. Wer mehr als 7 Fehlerpunkte aufweist, hat den Test nicht bestanden.

Unter dem Motto „gemeinsam bewegen“ wurde durch die Initiative der Bürgerstiftung Holdorf die Möglichkeit geschaffen, dass das Angebot der bestehenden Mofa-AG, erste Fahrpraxis beziehungsweise theoretische Verkehrsregeln zu erlernen, erhalten bleibt. „Jedes Jahr absolvieren zirka 15 bis 20 Schüler diese Vorbereitungen für einen Mofa-Führerschein an der GKS“, berichtet Jürgen von Lehmden. „Dafür, dass dieses Angebot für unsere Schüler durch diese Initiative der Bürgerstiftung und Betriebe an unserer Schule weiterhin in Anspruch genommen werden kann, sind wir dankbar!“, betont Schulleiter Raimund Haskamp.

Bericht: Heinrich Vollmer

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